21
Mai
2024
RIP KARL-HEINZ SCHNELLINGER

13
Mai
2024
ALLE IN ROT NACH HEIDENHEIM!
Rot anziehen und "FC Jeff Jas" Fahne einpacken. Fahnen sind auch vor Ort erhältlich.
Ob mit oder ohne Ticket: Wir sind die Fans - Wir sind der Verein! Alle in Rot nach Heidenheim auch ohne Karte.

FC Jeff Jas - He weed nit resigniert!








06
Mai
2024
GEISSBOCKHEIM ALS HEIMAT UNSERES 1. FC KÖLN ERHALTEN (3)
Das Geißbockheim ist die Heimat des 1. FC Köln. Um die Emotionalität und den Wert dieser Heimat wissen alle, die den Geißbock im Herzen tragen. Das Geißbockheim wurde dem 1. FC Köln zur Gründung in die Wiege gelegt und gehört seitdem untrennbar zur Geschichte unseres Clubs. Wir als Südkurve 1. FC Köln haben uns den Erhalt dieses immens schützenswerten Gutes auf die Fahne geschrieben und machen uns für den Erhalt des Geißbockheims als Heimat unseres 1. FC Köln weiter stark. Während der Fokus in den ersten beiden Texten sowohl auf Emotionalität und Geschichte als auch auf dem Alternativstandort Marsdorf lagen, werfen wir mit diesen Zeilen einen Blick auf die politische Komponente in der Causa.

Vorweg möchten wir kurz noch einmal die Sachlage skizzieren. Die Pläne zum Ausbau des Geißbockheim umfassen drei Groß- und vier Kleinrasenplätzen, ein Nachwuchsleistungszentrum, zusätzliche Parkfläche und einen Schuppen zur Bewirtschaftung der neuen Plätze. Alle neuen Rasenplätze sollen Naturrasenplätze werden. Den Schuppen ausgenommen, entsteht die restliche Infrastruktur auf bereits versiegelter Fläche. Die wenigen Quadratmeter für den Schuppen stellen laut Ausbaugegnern den so schwerwiegenden Eingriff in die Umwelt dar. Soweit vermutlich der Grund für den Stopp der Ausbauvorhaben in der öffentlichen Wahrnehmung. Final ist es aber nicht aus diesem Grund gescheitert, sondern daran, dass im Bebauungsplan die vier Kleinrasenplätze als öffentliche Grünfläche statt als Sportfläche deklariert worden sind. Kein Witz, sondern Stadt Köln. Da sich die politischen Mehrheiten im Kölner Stadtrat in der Zwischenzeit verändert haben, ist der politische Wille nicht gegeben, diese Deklaration zu korrigieren. Ergo liegt das Ausbauvorhaben auf Eis. That’s it.

Grundsätzlich nehmen wir in den letzten Wochen und Monaten aber positiv wahr, dass die Thematik doch merklich wieder öffentlich thematisiert wird. Sowohl Menschen aus der Kölner Stadtpolitik als auch dem allgemeinen Kölner Stadtgeschehen haben sich teils öffentlich zu Wort gemeldet. Darüber hinaus erreichen uns weitere Anfragen zu Gesprächsrunden aus der Politik, speziell seitdem wir die Thematik ins Stadion getragen haben. Korrekte Sache. Zusätzlich spricht sich der 1. FC Köln mittlerweile mit Nachdruck für einen Verbleib am Geißbockheim aus. Die Hoffnung, das Geißbockheim als Heimat unseres 1. FC Köln zu erhalten, lebt also.

Dass sich explizit die Grünen bis auf anderthalb müde Posts auf Social Media nicht zu Gesprächen bereit erklären, erachten wir als traurig. Jeder wie er will, unseren Kontakt habt ihr. Vielleicht erklärt man sich zu unserer Freude ja noch bereit, auf das Gesprächsangebot einzugehen. Noch unstimmiger ist allerdings der Post selber. Konrad Adenauer zu instrumentalisieren und von seinem Erbe zu sprechen, stellen wir doch mehr als nur in Frage. Nicht, weil wir Konrad Adenauer nicht huldigen und auch nicht, weil wir dessen Credo „Der Grüngürtel soll auf ewig der Gesundheit und dem Sport dienen“, nicht teilen. Viel mehr deshalb, weil auch die Grünen im Jahr 2012 „dem Erbe Adenauers“ mit dem Beschluss zur Vollendung des Grüngürtels, nebenbei einstimmig, zugestimmt haben. In dem Beschluss ist festgehalten, dass auf den Gleueler Wiesen Fußballfelder entstehen. Nachzulesen im Buch „Grüngürtel Impuls Köln“. Zusätzlich machen wir gerne auf den Beschluss des Stadtentwicklungsausschusses aus dem Dezember 2015 aufmerksam. Dort haben neben anderen Parteien eben auch die Grünen beschlossen, dass für das Geißbockheim ein Bebauungsplan erstellt werden soll, in dem Nachwuchsleistungszentrum und drei Rasenplätze verankert sind. Also genau das, worüber aktuell gestritten wird. Getreu dem Motto „Was kümmert mich mein Gelaber von gestern?“ ist es allermindestens mal widersprüchlich und das auf voller Schiene.

Genau in diesem Zeitraum hat der 1. FC Köln übrigens angefangen, sich mit dem Ausbau seines Trainingsgeländes zu beschäftigen. Klar, die Welt dreht sich weiter, aber man muss auch von Politikern erwarten können, dass sie zu ihrem Wort stehen. Den 1. FC Köln nach über zehn Jahren im Regen stehen zu lassen, so fühlt es sich zumindest an, erachten wir als keinen konsequenten Weg. Dass sich der 1. FC Köln mittlerweile für einen Verbleib am Geißbockheim ausgesprochen hat, folgt nicht zwingend (nur) einem Ideell. Ein Neubau an einem alternativen Standort ist finanziell nicht zu stemmen. Sowohl die Kassen des Clubs, als auch die Mehrbelastung für Kölner Bürger sprechen gegen ein solches Vorhaben. Nebenbei weint die Umwelt lauthals bei dem Gedanken das komplette Trainingsgelände in Marsdorf neu entstehen zu lassen. Da wird nicht die Fläche für einen Schuppen neu versiegelt, sondern es geht um mehrere Hektar.

Die ökonomischen und ökologischen Faktoren sprechen also faktisch für einen Ausbau am Geißbockheim. Wir verweisen zum Nachlesen an der Stelle gerne auf die ersten beiden Texte. Welches Argument jedoch eine gewisse Auslegung zulässt, ist die Nutzung des Grüngürtels als solchen. Wie einst Adenauer formulierte und durch den Stadtrat 2016 bekräftigt wurde, ist der Grüngürtel für Gesundheit und Sport der Kölner Stadtbevölkerung verschrieben. Dabei schwingt im Volksmund der Spruch „Der Grüngürtel soll für alle sein“ mit. Aufgrund unseres demokratischen Grundverständnisses pflichten wir diesem Credo bei. Wir haben keinen Bock auf eine Zweckentfremdung. Wir haben keinen Bock, dass dort irgendwann die Bagger á la Grünheide für Tesla oder sonst wen rollen. Diese Entfremdung können wir jedoch bei einem Ausbau des Trainingsgeländes des 1. FC Köln nicht erkennen. Zumal neben den drei großen Rasenplätzen für den Trainingsbetrieb des 1. FC Köln eben auch vier Kleinrasenplätze entstehen sollen, die für alle Kölner Bürger zu Verfügung stehen. Jung und Alt können im Kölner Grüngürtel kicken und sind dabei Ihrem vermutlichen Herzensclub ganz nah. Besser geht es kaum.

Darüber hinaus ist es so, dass der 1. FC Köln für vielen Menschen in unserer Stadt ein absoluter Emotionsträger ist. Eine Stadt, in der in gefühlt jedem Büdchen Fanutensilien unseres FC hängen. Eine Stadt, in der diese Leidenschaft von weiten Teilen der Bevölkerung gelebt wird. Der FC ist überall und ständig präsent. Gibt es in unserer Stadt etwas, dass über das ganze Jahr hinweg so stark emotionalisiert wie der 1. FC Köln? Wir maßen uns nicht an, dass sich alle Bürger in unserer Stadt davon berührt fühlen, aber eine große Schnittmenge ist nicht zu leugnen. Augenscheinlich sind nur der Karneval und die Liebe zum Dom größer. Entsprechend sehen wir eine „Nutzung für alle“ verbunden mit einem Ausbau des Trainingsgeländes des 1. FC Köln als vereinbar an.

Warum also nicht morgen handeln? Wie bereits formuliert, sind die politischen Mehrheiten im Kölner Stadtrat aktuell nicht so aufgestellt, dass eine Korrektur des formalen Fehlers der Sportflächendeklaration für die vier Kleinrasenplätze mal eben durchgewunken wird. Streng genommen ist die Lage sogar noch etwas verzwickter. Die Bündnisvereinbarung zwischen Grünen, CDU und Volt sieht vor, aus dem Thema „Ausbau Geißbockheim im Grüngürtel“ ein Moratorium zu machen. Heißt auf Deutsch so viel wie „Wir blockieren alle Verhandlungen zu dem Thema“. Generell keine coole Vorgehensweise, aber ein probates Mittel in der Politik.

Falls wir die jetzigen Entscheidungsträger der Stadt Köln also nicht zur Bewegung angeregt bekommen, beinhaltet unsere Timeline bereits heute die Wahlen im Herbst 2025. Dass Moratorien prinzipiell gebrochen werden können, zeigt ein aktuelles Beispiel aus der Kölner Verkehrspolitik. Darüber hinaus hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig erst letzte Woche entschieden, dass das Oberverwaltungsgericht NRW den Bebauungsplan für den Ausbau am Geißbockheim „mit rechtlich nicht tragfähigen Erwägungen für unwirksam erklärt hat“. Somit entfällt der Hauptgrund für das Bestehen des Moratoriums.

Dementsprechend fordern wir nach Jahren des Stillstands auch für den Ausbau am Geißbockheim eine belastbare Perspektive für die Zukunft unseres Vereins. Diesbezüglich nehmen wir die Verantwortlichen der Stadt Köln und des 1. FC Köln gleichermaßen in die Pflicht.

Für den Erhalt des Geißbockheims als Heimat des 1. FC Köln.

Südkurve 1. FC Köln

17
April
2024
FC JEFF JAS – FAHNENAKTION
Ab dem Heimspiel gegen Darmstadt wird es an den Ständen sowohl im Umlauf des Stadions als auch hinter der Südkurve eine Fahne für 5 EUR zu kaufen geben. Diese Fahne ist eine gemeinsame Aktion der Fanszene mit dem 1. FC Köln und wird sowohl im Stadion als auch in den Fanshops verkauft. Lasst uns zum Saisonendspurt die ganze Stadt auf den Klassenerhalt einstimmen. In jedem Fenster, in jeder Kneipe, Kiosk oder Balkon soll es zu sehen sein:
FC Jeff Jas – He weed nit resigniert!

Die Stände sind am Samstag ab 12:30 Uhr geöffnet!




08
April
2024
GEISSBOCKHEIM ALS HEIMAT UNSERES 1. FC KÖLN ERHALTEN (2)
Das Geißbockheim ist die Heimat des 1. FC Köln. Mit dem Wort Heimat verbinden wir in dieser Causa viel mehr als nur die Anschrift. Das Geißbockheim ist Teil der DNA unseres 1. FC Köln. Den Wert und die Emotionalität, die wir mit dem Geißbockheim verbinden, haben wir in unserem ersten Text bereits dargelegt. Es ist eben nicht irgendein Trainingsgelände, es ist die Heimat unseres 1. FC Köln. Entsprechend werden wir uns weiter für den Erhalt des Geißbockheims als Heimat des 1. FC Köln stark machen. An dieser Stelle nehmen wir konkret die mittlerweile seitens des FC abgelehnte Alternativlösung „Marsdorf“ in den Blick.

Ganz aktuell veröffentlicht, dürften die meisten FC-Fans die Stellungnahme „Geißbockheim bleibt FC-Heimat“ mit Freude vor Augen haben. Dass das Statement unseres 1. FC Köln mit einem gewissen Nachdruck versehen ist, freut uns dabei umso mehr. Die Bedeutung einer funktionierenden Trainingsanlage, besonders in Anbetracht von Transfersperren und finanziell schwierigen Zeiten, wird für eine zukunftsorientierte Ausrichtung unseres 1. FC Köln immer größer. Warum wir die Zukunft des FC weiter am Geißbockheim und nicht in Marsdorf sehen, wird im Folgenden deutlich.

Dass der 1. FC Köln in Anbetracht des jämmerlichen Verlaufs der Bemühungen eines Ausbaus seines Trainingsgeländes Alternativen in Betracht zieht, erachten wir als nicht weltfremd. Es überrascht aber ebenso wenig, dass die Alternative „Marsdorf“ weder aus ökologischer, noch aus finanzieller Sicht Sinn macht.

Die Alternativlösung „Marsdorf“ stellt nach Argumentation der Ausbaugegner keine ökologische Lösung dar. Ganz im Gegenteil, denn die neu zu versiegelnde Fläche für ein Trainingsgelände in Marsdorf ist um ein vielfaches größer als die zusätzlich zu versiegelnde Fläche am Geißbockheim. Wir erinnern an der Stelle gerne: Die zu versiegelnde Fläche für den Ausbau am Geißbockheim beträgt wenige Quadratmeter für einen Schuppen, in dem Wasser und Strom für die neuen Rasenplätze bereitgestellt werden sollen. In Marsdorf trägt die neu zu versiegelnde Fläche die Größenordnung Hektar.

Darüber hinaus wird die betreffende Fläche in Marsdorf seit Generationen landwirtschaftlich bearbeitet. In der Kölner Bucht befinden sich die landwirtschaftlich fruchtbarsten Böden Deutschlands. Vor dem Hintergrund der klimatischen Veränderungen unseres Planeten und der Wichtigkeit regional erzeugter Lebensmittel, bei denen keine zusätzliche Energie für Transportwege aufgewendet werden muss, ist eine Stilllegung und Versieglung von guten Böden schlichtweg irrational. Warum das Funktionierende mit Mehrwert für die Umwelt also aufgeben?

Die finanziellen Gegebenheiten von Stadt und Verein sehen bekannter Weise nicht so aus, dass ein Umzug des 1. FC Köln nach Marsdorf aus dem Stand finanziert werden kann. Der mögliche Erlös von 50 Millionen Euro für einen Verkauf des Geißbockheims an die Stadt zur Schaffung einer Bezirkssportanlage machen die Finanzierung von „Marsdorf“ für den 1. FC Köln nur marginal realistischer. Falls die Häßler-Millionen morgen nicht doch noch auftauchen, hat der FC schlichtweg keine 80 oder 100 Millionen Euro auf der hohen Kante, die er übermorgen in ein Trainingsgelände investieren kann.

Ob die Stadt einem Fußballclub zwingend 50 Millionen für sein Trainingsgelände in den Hals werfen muss, bleibt in Anbetracht der desolaten Zustände der Schultoiletten in unserer Stadt zumindest zu hinterfragen. Generell verachten wir dieses Geld-Rumgeschiebe. In diesem Fall ist es für alle Menschen in Köln, die es nicht zum Fußball zieht, schlichtweg nicht cool. Vermutlich fragen sich selbst eingefleischte FC-Fans, ob das wirklich sein muss.

Als mahnendes Beispiel dient der Neubau der Multifunktionshalle an Stelle des alten Radstadions. Hierfür wurde zu Beginn rund 60 Millionen Euro veranschlagt. Mittlerweile beziffern sich die Kosten auf mehr als das Doppelte. Finanziert wird das Ganze von Bund, Land und den Kölner Sportstätten (Stadt Köln). Zwei Fragen kommen uns dabei in den Sinn. Hat die Stadt Köln so schlecht kalkuliert? Oder wurden die Zahlen bei Beginn des Projekts so geschönt, um den Bau einer Multifunktionshalle überhaupt erst genehmigt zu bekommen? Getreu dem Motto: „Ist der erste Stein gesetzt, machen wir es auch fertig.“ Letzteres scheint zum guten Ton geworden zu sein, Stichwort Hauptbahnhof Stuttgart oder Elbphilharmonie. Wie auch immer, die Wiederholung solch einer Causa möchten wir unserem Verein beim Ausbau seines Trainingsgeländes gerne ersparen.

Der Verbleib am Geißbockheim ist also auch aus finanzieller Sicht sinnvoll. Es entstehen daraus keine Belastungen für die Kölner Bevölkerung. Die Verantwortlichen des 1. FC Köln sind einzig und allein in der Pflicht gegenüber ihren Fans und Mitgliedern einen soliden Plan zur Finanzierung vorzulegen. Wobei die im Raum stehenden Summen für den Ausbau am Geißbockheim für die Kassen des 1.FC Köln darstellbarer sein sollten.

Es gibt neben der für uns so wichtigen emotionalen Komponente also auch genügend ökologische und ökonomische Gründe, die gegen den Bau eines Trainingszentrums in Marsdorf sprechen. Nach Jahren des Stillstands erwarten wir Bewegung und eine belastbare Perspektive für die Zukunft unseres Vereins. Diesbezüglich nehmen wir die Verantwortlichen des 1. FC Köln und der Stadt Köln gleichermaßen in die Pflicht.

Für den Erhalt des Geißbockheims als Heimat des 1. FC Köln.

Südkurve 1. FC Köln

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