06
Juni
2021
Blutsauger raus!
Trotz des erreichten Klassenerhalts stehen dem 1. FC Köln offensichtlich schwere Zeiten bevor, denn sowohl sportlich, als auch finanziell brennt es derzeit an allen Ecken und Enden. Wie zu erwarten war, versuchen -wie in der Vergangenheit bereits mehrfach geschehen- dieselben Personen, auch aus dieser Situation ihr Kapital zu schlagen, indem sie sich ungefragt in den Vordergrund drängen. Dabei wird alles unternommen den Verein und seine Strukturen durch das Herunterleiern von Unwahrheiten massiv zu destabilisieren.

Jüngstes Beispiel dafür sind die öffentlichen Aussagen des Spielerberaters Volker Struth. Herr Struth ist ein Mann der sein Geld damit verdient sich zwischen Spieler und Vereine als „Vermittler“ zu schalten, um sich unter anderem bei Vertragsverhandlungen ein schönes Stück vom Kuchen abzuschneiden. Je größer das Stück vom Kuchen, desto besser, natürlich. Schon allein deshalb dürfte klar sein, dass die Interessen des Herrn Struth ganz andere sind, als das Wohl des 1. FC Köln. Vereinfacht gesprochen: Was Volker Struth für „gut“ hält, ist ganz sicher nicht gut für den 1. FC Köln.

Um dies noch einmal zu verdeutlichen gilt es sich zu vergegenwärtigen, dass Herr Struth erst jüngst über den Einstieg potentieller Investoren schwadronierte, wovon er sich sicherlich zumindest mittelbar einen finanziellen Profit erhofft. Dabei beweisen gerade eine ganze Reihe von Vereinen in Deutschland, wie Investoreneinstiege in die Hose gehen und dem jeweiligen Verein nachhaltig schaden. Wir vertreten seit Jahren eine klare Haltung zum Thema Anteilsverkäufe. An dieser Haltung hat sich nichts geändert. Anteilsverkäufe sind für uns inakzeptabel und strikt abzulehnen!

Darüber hinaus sprach Herr Struth einem Großteil der FC-Mitglieder die Fähigkeit zur Mitbestimmung ab, denn schließlich gehören seiner Ansicht nach in Fußballvereinsgremien nur „professionelle Leute“, die – so versteht es sich von selbst – aus seinem Klüngelkreis in der Wirtschaft und Politik zu besetzen sind. Welch demütige Worte eines „Fußballexperten“ der vor einem Jahr noch “kleinere Brötchen” backen wollte.

Als wäre das noch nicht genug, schaltete sich im Zuge des Abgangs von Horst Heldt auch noch Friedhelm Funkel in diese Diskussion ein. Was gerade er mit der ganzen Situation zu tun hat und warum er sich nun dazu äußert, fragte sich vermutlich der eine oder die andere. Nun sind Funkel und Struth nicht nur seit längerer Zeit gute Freunde, wie beide öffentlich bekennen, sondern zwischen beiden bestehen auch erhebliche geschäftliche Verbindungen. So ist Funkels Frau Geschäftsführerin der Stiftung von Struths Berateragentur und Struth hat Funkel an Horst Heldt vermittelt. Wie groß das Stück Kuchen von der Viertel-Million-Gage für sechs Spiele plus Nichtabstiegsprämie war, bleibt mal dahingestellt. Am Tag nach dem Sieg in Kiel feierten jedenfalls alle vier plus Alexander Wehrle in Struths Garten. Funkels Meinung zur schlechten Zusammensetzung des Kaders? „Da kann ja Horst Heldt nichts für!“.

Wer der Ansicht ist, dass beim 1. FC Köln zu viele Menschen im sportlichen Bereich mitentscheiden, lebt eindeutig selber im Märchenland. Kein Spielertransfer muss durch mehrere Gremien genehmigt werden. Jedoch verbreitet die bekannte Klüngel-Connection nicht nur laufend das Gegenteil, sondern behauptet auch gleichzeitig, dass der Geschäftsführer Finanzen nicht für die finanzielle Lage und der Geschäftsführer Sport nicht für die sportliche Zusammensetzung verantwortlich seien, während man mit beiden auf der Grillparty anstößt. Das ist alles so absurd, dass es schon lustig wäre – würde es hier nicht um unseren eigenen Verein gehen.

Leider gibt in dieser Angelegenheit auch der Vereinsvorstand, dessen ureigene Aufgabe es eigentlich wäre, den FC gegen diese schädlichen Einflüsse entschieden zu verteidigen, eine schlechte Figur ab und scheint eher mut- und planlos zuzuschauen. Wir für unseren Teil werden es jedoch nicht kommentarlos stehen lassen, wenn jemand die Absicht hat, den Vereinsmitgliedern ihre Rechte zu nehmen und Lügen verbreitet, nur um sich irgendwann persönlich an unseren Verein bereichern zu können. Das Verbreiten von Fake-News auf Kosten des 1. FC Kölns muss ein Ende haben! Wer meint unseren Verein anzugreifen oder gar übernehmen zu wollen hat uns als Feind!

Der 1. FC Köln braucht einen echten, transparenten, sportlichen und wirtschaftlichen Neuanfang. Fernab von selbsternannten “Fußballexperten“ und eingefahrenen Klüngel-Verbindungen, die unserem Verein schon genug geschadet haben. Egal was auch passiert: Wir werden immer zu den demokratischen Strukturen unseres Verein stehen und bis zum letzten Atemzug dafür kämpfen, dass der 1. FC Köln zu 100% seinen Mitgliedern gehört!

04
Juni
2021
Dauerkartenregelung Saison 2021/2022 und Einlass von Fans
Wie auch im letzten Jahr ist es nicht einfach in der immer noch dynamischen Lage eine vollends finale Positionierung einzunehmen. Dennoch möchten wir uns an dieser Stelle erneut zu den Themen Faneinlass und Dauerkartenregelung für die kommende Saison 2021/2022 äußern:


Dauerkarten 2021/2022

Im Gegensatz zum Debakel der letzten Saison hat man offenbar gelernt und diesmal keine Dauerkarteninhaber benachteiligt. Wie im letzten Jahr unsererseits gefordert, können zur neuen Saison alle Dauerkartenbesitzer, die ihre Karte vorerst nicht nutzen möchten, pausieren und ohne weiteres zum anteiligen Dauerkartenpreis auf ihre Karte zugreifen, sofern es in der neuen Saison wieder zu einer vollen Auslastung ohne Einschränkungen kommen sollte. Egal ob dies in der Hinrunde oder erst in Rückrunde der Fall ist.

Einlass von Fans

Wir werden erst dann wieder in der Kurve stehen, wenn die FC-Fans ohne erhebliche Einschränkungen ins Stadion dürfen, um ihren FC anfeuern zu können. Für uns steht fest, dass sich ein Stadionerlebnis nicht nur durch das Fußballspiel, sondern auch durch die Gemeinschaft definiert. Stehend, mit Gästefans und vollen Rängen. Wann dies wieder in einem entsprechenden Umfang möglich sein wird, der uns zur Rückkehr in die Kurve veranlasst, kann nicht vorausgesagt werden. Personalisierte Tickets lehnen wir grundsätzlich ab.

Weiterhin gilt: neue Ideen zu Sicherheitsmaßnahmen werden wir nicht ohne weiteres akzeptieren. Wir werden nicht tatenlos zusehen, wie der Fußball und seine Fans noch mehr mit Füßen getreten werden. Sollte es nicht anders möglich sein, werden wir Mittel und Wege finden unsere Kultur auch weiterhin auszuleben.

24
Mai
2021




Nachdem die Mannschaft sich am letzten Spieltag in die Relegation gerettet hat, gilt es nun final alle Kräfte zu bündeln, um nochmal 180 Minuten gemeinsam alles zu geben!

Es gibt aus unserer Sicht ausreichend Gründe die vor Jahren eingeführten Relegationsspiele kritisch zu sehen. Aber keiner von uns kann tatenlos zusehen, wenn es eine Woche lang um die Wurst geht! Daher rufen wir alle FC-Fans dazu auf, die Stadt in rot und weiß zu tränken!

Packt ab heute alles aus, um eure Verbundenheit mit Mannschaft und Verein zu zeigen! Tragt bis Samstag nach Abpfiff das rote oder weiße Trikot oder Klamotten mit FC Bezug überall, um ein letztes Symbol in Richtung Mannschaft zu setzen: im Büro, im Home Office, in Bus und Bahn, beim einkaufen, beim joggen und Fahrrad fahren, im Park oder auf dem Tennisplatz, einfach überall!

http://www.suedkurve.koeln/alle-die-ganze-woche-in-rot-und-weiss/

06
Mai
2021
In Erinnerung an Auge...

04
Mai
2021
Mentalita Kölsch ausverkauft

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24. Mai


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